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Egmond Binnen

Traditionsgemäss ist die Verbundenheit untereinander sehr gross und das Dorf unterstützt grosszügig das Vereinsleben. In Egmond Binnen geht man gerne selbst seinen Gang und ein paar Jahre zurück haben sie einen Preis gewonnen als kleines Dorf mit Biss. Auf dem Kirchplatz ist in privater Initiative ein Musikpavillion entstanden in dem musikalische und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Ganz in der Nähe ist auch eine „Boules“-Bahn – Freizeitvergnügen der Franzosen - . Jedes Jahr ist im Sommer ein grosses Dorffest „Egmond op zijn kop“ mit Aktivitäten so als den „grauen Markt“, Sportwettstreite, und Strassenspiele.


Heutzutage findet so Sonntags eine Messe auf dem Adelbertusakker statt, gefolgt durch ein Dorfbrunch mit viel Musik. Dies alles wird unterstützt durch eine junge Verwaltung und natürlich hilft ganz Egmond Binnen mit. Es ist und bleibt ein ganz besonderes Dorf.!

Dörfchen mit langer Geschichte

Egmond Binnen ist ein schönes und lebendiges Dorf, das sich sehr grosszügig entwickelt hat in dem von Tourismus kaum etwas zu spüren ist. Die Lage kann schöner nicht sein – auf der einen Seite alte Weidelandschaft – geformt noch durch Mönche – und auf der anderen Seite Dünen und See. Die besondere Atmosphäre rund um das Benediktinerkloster zieht – so wie auch in früheren Zeiten – Menschen an von nah und fern, aber es sind nicht so viele, dass es auffällt oder überlaufen wirkt. Die freie, protestantische Kirche nahe der Abtei hat eine alte Geschichte und die ehemalige Schuilkerk aan de Klosterweg, die die Pastoren früher im Krieg gebrauchten, hat wunderschöne Wandmalereien. Lange nicht alle Besucher wissen, dass ein Stück weiter an den Ausläufern zu den Dünen der Adelbertusakker liegt, ein alter Wallfahrtsort. Freiwillige setzen sich dafür ein, dass auch in Zukunft alle historischen Plätze von Egmond Binnen sicher sind und erhalten bleiben.

Egmond Binnen – Geschichte in Kürze –

Strandwal. In Egmond Binnen liegt der Ursprung der Grafschaft Holland und der 3 Egmonder Dörfer.Weit vor unserer Jahreszählung lebten hier unter sehr schwierigen Umständen Bauern und Fischer auf dem Strandwal. Spuren davon wurden aufgewiesen durch die See oder unter vielen Metern Sandstaub. Im 7. Jahrhundert sinkt der Seespiegel und es entsteht ein Ausläufer, wo sich nun der Adelbertusakker befindet. Dies ist das älteste Egmond, welches in alten Schriften auch Eckmunde, Hecmunde oder Egmunde genannt wird.

Die Abtei

Die Abtei wird bekannt durch die Annales Egmundenses – ein Zentrum für Geschichtsschreibung -. Das Kloster wird in 1573 durch die Truppen von „Geuzenleider“ Sonoy (mit Stolz getragener Schimpfname) verwüstet. In 1934 wurde ein neues Kloster auf dem Terrein der ältesten holländischen Abtei errichtet. Hier ist ein Museum entstanden, mit Karten, Abbildungen und Ausgrabungen. Dadurch erhält man einen Eindruck der früheren Abtei. Die ursprüngliche Abtei wurde gestiftet im 10. Jahrhundert durch Graf Dirk I. von Holland als Nonnenkloster und durch seinen Sohn Dirk II. umfunktioniert als Mönchskloster.



Rinnegom

In einer Abschrift aus 1420 aus einer älteren Urkunde wird über den Platz Rinnegom berichtet. Es handelt sich hier um eine Urkunde die Namen von Dienstpersonal der Abtei Egmond beinhaltet, die in Rinnegom wohnten.
Rinnegom befindet sich nördlich von der Abtei und ist nun Nachbarschaft gelegen zwischen Egmond Binnen südlich und Egmond aan den Hoef nördlich. Rinnegom – früher  Rinighem –
(vor 989) ist ein zusammengefasster Name aus Rhein und „hem“ und soll bedeuten :
Platz am Rhein Dieser Name beruht auf früherer verbreiteter  Meinung,  im 17. Jahrhundert, dass der Rhein in der Umgebung von Egmond ursprünglich seine Mündung aus der See hatte.

 

  
  

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