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Egmond aan Zee

Egmond aan Zee ist das bekannteste der 3 Dörfer

Mehr als 1000 Jahre zurück ist das Dorf als Fischereiplatz entstanden, aber bereits seit Beginn des letzten Jahrhunderts hat es touristische Züge. Sowohl die Vergangenheit der Fischerei und auch des Tourismus ist noch deutlich im Strassenbild erkennbar. Alles überragend, am schönsten Fleck – dem Boulevard – ist der schöne Leuchtturm „Jan van Speyck“ deutlich im ganzen Dorf zu sehen.

Der breite Strand bietet zahllose Möglichkeiten zur Entspannung: Strandkörbe, Liegestühle, Windschirme und nicht zu vergessen die geselligen Strandpavillions. Natürlich bietet er auch Wander,-Schwimm,-Segel,- und Surfmöglichkeiten.

Das Dorf bietet den Feriengästen sehr viel Unterhaltung. Terrassen, Restaurants, Sportveranstaltungen, Musikevenements und natürlich eine kleine, aber sehr schöne Einkaufsstrasse mit Mode, Souvenirs, etc. Es ist für jedermanns  Geschmack etwas dabei!


Wo die Bebauung von Egmond endet, beginnt das Nord-Holländische Dünengebiet – pur Natur-. Der Feriengast kann hier wirklich noch alle 4 Jahreszeiten erleben!

Vergangenheit

Als Gründungsjahr von Egmond aan Zee gibt man oft das Jahr 977 an.
Da liess Walgerus, ein Grossbauer aus Egmond-Binnen 10 Häuser dicht an der See bauen. Diese Häuser waren bestimmt für eine Anzahl armer Familien, die dort umsonst wohnen durften. Sie fischten in der See  und die einzige Forderung von Walgerus an sie war, dass sie 10 % ihres Fangs abgeben mussten an die Abtei von Egmond-Binnen. Zu Ehren der heiligen Agnes soll Walgerus eine kleine Kirche gestiftet haben. Diese Kirche hat sich ausgebaut zur heutigen altkatholischen Kirche St. Agnes auf der Hauptstrasse.

In Egmond aan Zee wird seit altersher gegen die See gekämpft. Im Laufe der Jahrhunderte verschwanden regelmässig Teile des Dorfes in der See, so auch im 18. Jahrhundert. Aber es gab auch Vorteile durch die See, denn die Einwohner verdienten ihre Kost mit Fischfang. Sie befuhren die See mit der „Pinck“ und Holzbooten, Schiffstypen die man leicht an Land ziehen konnte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Dampfschiffe entstanden, zogen viele Egmonder nach Ijmuiden. Viele Dinge erinnern noch heute an die Fischereivergangenheit
z. B. – die kleinen Fischerhäuschen und das Fischereimonument -.


Die Prins Hendrik Stiftung ist ein markantes Gebäude, welches ursprünglich dazu diente, alten Fischern ein Zuhause zu bieten. Im Museum von Egmond aan Zee kann man sich ein deutliches Bild der historischen Vergangenheit machen. Auch eine Führung, organisiert durch die „Stiftung historisches Egmond“ lässt diese deutlich erkennen.

Egmond aan Zee ist seit Beginn des letzten Jahrhunderts ein grosser Anziehungspunkt für Touristen, was nicht allein durch die gesunde Seeluft kommt. Meistens waren Kinder aus den Grossstädten zu Gast in einem der vielen Koloniehäuser. Hoch über dem Dorf thront der Leuchtturm „Jan van Speyck“ aus  1834. Dieser Turm wurde in 1838 ausgewählt als J.C.J. van Speyckmonument zum Andenken an den Leutnant zur See, der sich lieber in die Luft hätte jagen lassen, als sein Schiff an den Feind zu übergeben – die Belgier – Er entzündete den Vorrat an Schiesspulver  am 05. Februar 1831. Neben van Speyck fanden auch 25 weitere Männer an Bord, sowie eine Anzahl Belgier den Tod bei der Explosion.


Etwas weiter vom Leuchtturm befindet sich die moderne Rettungsstation der „Rettungsbrigade KNRM“. Die Rettungsbrigade Egmond wurde berühmt durch einige spektakuläre Rettungen.


01. Januar 2001
Bergen und Schoorl fusionieren zu einer neuen Gemeinde Bergen. Damit entstand eine Gemeinde mit einer 21 Kilometer langen Küstenlinie – einer Abwechslung von Landschaft, Strand, Dünen, See, Wald, Feldern und einem reichen Kulturerbe von Früher und Heute. Möchten Sie als Sympathieträger von Egmond noch mehr Informationen rufen Sie die Internetseite:
Dorpsvereniging Egmond Parel aan Zee auf.

  
  

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